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Crowdgrowing-Vergleich: Passives Einkommen durch Cannabis

Letzter Stand: 4. Juli 2022
So hilft Dir unser Crowdgrowing-Vergleich:
Das solltest Du beim Crowdgrowing beachten:
CannerGrow Passives Einkommen
2.500 pro Pflanze
  • Crowdgrowing First Mover
  • Ewiger Growing Service
  • Erfolgs-Sharing-Modell
  • Schweizer Unternehmen
Unser Pick
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Neu
Inhalt

Was ist Crowdgrowing?

Bevor Du Dir die Anbieter in unserem Crowdgrowing-Vergleich genauer ansiehst: Crowdgrowing oder E-Growing ist ein noch junger Teilbereich der Schwarmfinanzierung, bei dem viele (Klein-)Investoren für das Züchten und den Verkauf von legalen (Cannabis-)Pflanzen Geld zur Verfügung stellen oder auch eine Dienstleistung kaufen. Damit bedient sich das Crowdgrowing-Konzept der Finanzierungsidee vom Crowdfunding. Das “E” bei E-Growing steht dabei für electronic (dt. elektronisch oder digital) und “Growing” für den Pflanzenanbau. Dabei wurden diese Begriffe von der Cannabisbranche selbst für Marketingzwecke geprägt. Für den Kauf von Anbau-Dienstleistungen erhalten die “E-Grower” oder “Potpreneure” (Hanf-Analogie von JuicyFields für Entrepreneur aus der Start-up-Szene) in der Regel eine Beteiligung an dem Verkaufserlös des (medizinischen) Cannabis oder Cannabidiols (CBD). Alternativ wird teilweise auch ein realer Anteil des Ernteertrags als Sachdividende (wie eine Dividende nur non-cash, also als geldwerte Gegenleistung) ermöglicht.

Warum kann Crowdgrowing attraktiv sein?

Legalisierung von Cannabis als Katalysator von E-Growing

Crowdgrowing als neuer Anlagetrend durch Legalisierung von Cannabis
Weltweit nimmt die Legalisierung von Cannabis zu und sorgt damit für einen Boom innerhalb der Cannabisbranche.

Weltweit sehen wir zunehmend Legalisierungen von Cannabis. Zuletzt wurde durch die neue Regierung auch in Deutschland die Freigabe und damit kontrollierte Abgabe von Cannabis angestoßen aber noch nicht abgeschlossen. Cannabiskonsum wird damit also global vermehrt entkriminalisiert und reiht sich als gängige Konsumdroge irgendwo zwischen Alkohol und Kaffee ein (Stand: Legalisierte Weltbevölkerung). So gehen im aktuellen Europäischen Cannabis Report Branchen-Experten davon aus, dass der Markt für medizinisches Cannabis in Europa pro Jahr um fast 70% jährlich bis auf knapp 3,2 Milliarden Euro Marktwert bis 2025 steigen wird (Stand 2020 liegt der Marktwert nur bei knapp 231 Millionen Euro). Es ist also zu erwarten, dass der Cannabismarkt in den nächsten Jahren einen Boom erleben wird – auch in Deutschland. Dabei ist das Crowdgrowing von (medizinischem) Cannabis in der Regel legal und als Investor rechtlich unproblematisch. Lediglich Sachdividenden mit entsprechend (aktuell noch) verbotenem THC-Gehalt halten wir für bedenklich und raten daher davon ab sich solche Ernteerträge nach Hause schicken zu lassen (keine Rechtsberatung).

Hohe Ernteerträge mit Crowdgrowing und passives Einkommen

Bisher profitieren vom Cannabis-Boom vor allem börsengelistete Unternehmen wie etwa Tilray (ex Aphria) oder Aurora Cannabis und zuletzt auch immer mehr Startups in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Crowdgrowing Plattformen bieten jetzt eine Möglichkeit von dem Cannabisboom als Privatperson profitieren zu können. Hier sind laut der Plattform-Betreiber wiederkehrende prozentuale Erträge im hohen zweistelligen Bereich möglich. Diese wiederkehrenden Crowdgrowing-Einnahmen können zum Aufbau von passivem Einkommen durch eigene Hanfpflanzen beitragen. Wirklich Passives Einkommen mit Crowdgrowing generiert man aber nicht bei allen Anbietern. Es werden nur bei Anbietern mit ewigen Stellplätzen mit automatischer Erneuerung der Cannabis-Pflanzen passive Einkünfte erzielt (CannerGrow und für die Indoor-Pflanzen auch MyFirstPlant). Bei JuicyFields müssen die Cannabis-Pflanzen regelmäßig neu gekauft werden nach einer gewissen Zeit (je nach Pflanzenart). Damit ist der Einkommensstrom doch noch mit einer gewissen Aktivität verbunden, die sich aber in Grenzen hält.

Gamification durch E-Growing

E-Growing macht Spaß und fühlt sich etwas an wie “Hanf-Farmville für Erwachsene”. Die Plattformen setzen hier voll auf den Trend Gamification – mit Erfolg nach unserer Auffassung. Es macht tatsächlich Spaß auf E-Growing-Plattformen zu investieren und zu sehen wie die Pflanzen gedeihen. Wenn man sich als E-Grower einloggt, sieht man zunächst das eigene “Gewächshaus” oder den “Growroom” als persönliches Dashboard. Das wirkt alles sehr verspielt und zugleich authentisch. CannerGrow setzt hier voll auf Transparenz und hat in allen Growrooms Kameras angebracht, um hier positives Signalling zu betreiben. Denn man könnte oft zu dem Schluss kommen: Zu schön um wahr zu sein. Dennoch ist der Spaßfaktor definitiv auch einer der Gründe für unser Investment im Bereich Crowdgrowing.

Was solltest Du beim Crowdgrowing beachten?

Hohe Renditen können als Risikopremium verstanden werden

Geld verdienen mit eigenen Hanfpflanzen durch Crowdgrowing
Crowdgrowing ermöglicht den Aufbau von passivem Einkommen durch den legalen digitalen Anbau von eigenen Hanfpflanzen.

Wir nehmen an, dass klassische Banken ungern Kredite an Cannabis-Startups vergeben. Um die Finanzierungslücke zu schließen hat die Cannabisindustrie eine Lösung gefunden: Crowdgrowing. Mit einem Kauf auf einer solchen Plattform unterstützt man in erster Linie die Wachstumsfinanzierung der Cannabis-Startups hinter den Plattformen. Das heißt, dass man das Geschäftsmodell vorfinanziert oder quersubventioniert und im Gegenzung an den Ernteerträgen beteiligt wird. Die Finanzierungslücke könnte damit auch einen Teil der hohen Profitablität erklären, wenn man die Vorfinanzierungskomponente als zusätzliches Risikiopremium versteht. Dennoch: Crowdgrowing ist mit erheblichen Risiken verbunden. Die weit überdurchschnittlichen Erträge entstehen durch ein entsprechend hohes Risiko. Vielmehr musst Du die hohen Erträge als Risikoprämie verstehen, die Dein überdurchschnittliches Risiko kompensieren soll. Ein Totalverlust bei der Teilnahme am Crowdgrowing ist möglich. Versprochene prozentuale Erträge im hohen zweistelligen Bereich sollten immer skeptisch machen – auch uns bei Finanzbeben.

Plattform-Risiko durch Insolvenz

Was passiert im Insolvenzfall von einem Unternehmen hinter der Plattform? Dafür müsste man Crowdgrowing rechtlich richtig einordnen können. Da E-Growing aber noch eine sehr junger Trend im Bereich Crowdfunding ist, macht es Sinn bei benachbarten Anlageformen nachzusehen. Beim großen Bruder vom Crowdgrowing, dem Crowdinvesting, wird meist mit Nachrangdarlehen gearbeitet. Hier wird Deine Forderung erst nach allen anderen Massegläubigern befriedigt. Das heißt, es wird bei Dir in der Regel nichts mehr ankommen und du bleibst vermutlich auf einem Totalverlust bei Insolvenz sitzen. Das beschreibt aber den absoluten Worst Case. Würde man die Cannabis-Pflanzen als echten Vermögenswert einstufen, wäre die Situation eine ganz andere (positiver) – davon gehen wir hier aber konservativ nicht aus. Die Crowdgrowing-Anbieter argumentieren hier aber, dass sie lediglich Dienstleistungen verkaufen. Daher erwirbt man aus unserer Sicht tatsächlich keinen Vermögenswert. In diesem Fall muss man hier von einem Risiko von 100% ausgehen, wenn eine Plattform Pleite geht.
 

Mindestsummen und Laufzeit bei E-Growing

Die Mindestkaufpreise unterscheiden sich bei den E-Growing-Plattformen deutlich. Bei JuicyFields sind bereits Microkäufe von 50 EUR pro Pflanze (ohne Erneuerung) möglich bis hin zu 2.000 EUR pro Pflanze (begrenzte Erneuerung). CannerGrow hingegen bietet einen ewigen Growing Service für einmalig 2.500 EUR pro Pflanze an. Plaentz liegt hier mit 1.000 EUR pro lebenslangen Cannabis NFT im Mittelfeld, während MyFirstPlant hier ab 450 EUR breits mit (Indoor-)Pflanzen eine günstigere Alternative für den ewigen Growing Service (ab dem 6. Jahr muss man bei MyFirstPlant aber vermutlich mit einer Nebenkostenpauschale rechnen) anbietet. Darüber hinaus bietet MyFirstPlant aber auch noch den Kauf von Outdoor-Pflanzen an, die einmalig geerntet werden und pro Pflanze derzeit 70 EUR kosten. Hiervon können maximal 10 pro User gekauft werden. Dabei sind diese Outdoor-Pflanzen jedes Jahr limitiert bedingt durch die verfügbaren Flächen und den Anbauzyklus (im Frühsommer wird gepflanzt und im Herbst geerntet). Auch die Laufzeiten und Anbauzyklen der Anbietern unterscheiden sich deutlich. Während JuicyFields hier Laufzeiten mit und ohne Erneuerung der Pflanzen zwischen 3,5 Monaten und bis zu 5 Jahren anbietet, bieten CannerGrow, Plaentz und MyFirstPlant einen lebenslangen Growing Service mit dauerhafter Erneuerung der Pflanze an. Damit passt auch nicht jede Crowdgrowing-Plattform zu jedem Kunden. Dir muss klar sein, dass sich dein Geld bei Käufen auf solchen Plattformen äußerst illiquide verhält. Damit ist Dein Geld möglicherweise für eine lange Zeit gebunden. CannerGrow bietet hier allerdings auch einen Markplatz an, über den man Stellplätze kaufen oder veräußern kann. Das gleiche planen derzeit auch Plaentz und MyFirstPlant. Dann wäre das Problem mit der Illiquidität zumindest behoben.
 

Welche Fehler solltest Du beim Crowdgrowing vermeiden?

Crowdgrowing mit Cannabidiol und medizinischem Cannabis
Bei Cannergrow kann man sich alternativ auch einen Anteil des Ernteertrags als Realdividende zusenden lassen.

Spekulativer Portfolioanteil und Gier vermeiden

Crowdgrowing-Services zählen zu den spekulativen Anlagealternativen. Daher sollte vor dem Hintergrund des Risikomanagements kein großer Anteil Deines freien Geldes auf solche Plattformen entfallen. Andernfalls riskierst Du einen größeren Teil Deines Vermögens zu verlieren, wenn ein Unternehmen scheitern sollte und mit dem Unternehmen Deine gekauften Growing Services. Lasse Dich nicht durch die hohen versprochenen Ernteerträge zu überdurchschnittlich hohen käufen verleiten. Hier gilt das Prinzip: “Gier frisst Hirn”. Der harte Kern Deines Portfolios sollte aus soliden Anlageformen wie etwa Aktien und ETFs bestehen. Crowdgrowing erweitert und “würzt” Dein persönliches Portfolios nur etwas mit Spaß und einem neuen Geschäftsmodell.
 

Schneeballsystem und Scam-Anschuldigungen

Sobald jährliche Renditen im hohen zweistelligen Bereich versprochen werden, sollten die Alarmglocken bei jedem Privatinvestor angehen. Auch wir können die vorgestellen Crowdgrowing-Geschäftsmodelle abschließend nicht 100% einschätzen. MLM-Systeme müssen immer mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Dennoch halten wir insbesondere die potentiellen Ernteerträge bei CannerGrow und MyFirstPlant für realistisch. Insbesondere das Crowdgrowing Erfolgs-Sharing-Modell sorgt bei uns für ein besseres Gefühl, da die Interessen so gleichgeschaltet werden (kein Interessenskonflikt oder Moral Hazard). Zudem könnte so auch genug Geld für die Plattformen übrig bleiben, um die MLM-Kosten zu decken. Bei JuicyFields sind wir uns jedoch unsicher, wie die exorbitant höheren Erträge im Vergleich zu den beiden anderen Anbietern zustandekommen können. Daher raten wir hier auch zur Vorsicht. Insgesamt findet man aber auch bei JuicyFields unterschiedliche Bewertungen mit negativen (z.B. Scam-Anschuldigung von Blendbuster) und positiven Beiträgen (Trustpilot) zum Geschäftsmodell. Am besten sollte man sich hier also nochmal selber ein Bild von diesen beiden Anbietern machen und im Zweifel nur für sehr kleine Summen testweise Growing Services kaufen. So verfahren wir in der Regel auch.
 

Welche E-Growing-Plattform nutzen wir bei Finanzbeben?

Wir bei Finanzbeben finden, dass sich das Chancen-Risiko-Verhältnis bei Crowdgrowing aktuell noch schwierig einschätzen lässt. Das ist natürlich auch nur unsere persönliche und konservative Meinung. Wir halten aber das Erfolgs-Sharing-Modell von CannerGrow und MyFirstPlant für eine interessante und gute spekulative Anlagealternative (Alternative aber eben keine Vermögensanlage per Crowdgrowing-Definition) zum Aufbau von passivem Einkommen mit Spaßfaktor beim E-Growing. Dem “Hanf-Farmville für Erwachsene”. Wenn Du also nach einer spannenden Anlagealternative suchst, macht es durchaus Sinn sich hier einmal eine Pflanze bei CannerGrow zu kaufen. Die günstigere Alternative mit einem ähnlichen Konzept wäre demnach der Kauf einer Pflanze bei MyFirstPlant oder auch Plåntz. Allerdings befindet sich beide Plattformen noch im Aufbau, was man auch im Frontend der Webseiten sehen kann. Hier hat die Cannergrow-Plattform einen Vorsprung. Wer sich nur in einem kleinerem Umfang zum Spaß bei einem Crowdgrowing-Anbieter platzieren möchte, der fährt mit JuicyFields am besten (Aktuelles Verkaufsverbot weiter unten beachten; siehe Anmerkung). Generell raten wir von großen Crowdgrowing-Käufen ab – egal welcher Anbieter. Hier sollte wirklich nur für einen für dich unerheblichen Teil Growing Services gekauft werden (analog P2P-Krediten bei Crowdlending).

Anmerkung zu BioMindX vom 19.04.2022: Wir haben BioMindX vorerst aus diesem Ratgeber entfernt, weil der Support mehr als schleppend verläuft. Fairerweise hat BioMindX die Käufe aber bereits seit Ende letzten Jahres deaktiviert. Daher gehen wir auch nicht von Betrug aus. Dennoch sehen wir uns in der Pflicht vorsichtig zu agieren und den Anbieter daher vorerst nicht mehr zu listen.

Anmerkung zu JuicyFields vom 02.07.2022: Wir haben JuicyFields vorerst aus diesem Ratgeber entfernt, weil die Finanzaufsicht den Kauf von Anbaumanagement-Dienstleistungen über die Plattform von JuicyFields bis auf weiteres anscheinend untersagt hat. Bestehende Dienstleistungen werden aber weiter abgewickelt für die betroffenen Kunden (derzeit mit Wohnsitz aus DE, IT und CH) und Auszahlungen können problemlos getätigt werden. Es soll als Lösung eine neue Plattform gelaunched werden, die es auch Personen aus den betroffenen Ländern wieder möglich machen soll weiterhin JuicyFields-Dienstleistungen kaufen zu können oder bestehenden Dienstleistungen von der alten Plattform auf die neue zu migrieren. Hier wird aber nochmal separat informiert.

Häufig gestellte Fragen zum Crowdgrowing

Beim Crowdgrowing handelt es sich zunächst um eine besondere Abwandlung der Schwarmfinanzierung, bei der viele Privatpersonen einem Grower (in der Regel ein unterfinanziertes Cannabisanbau-Startup) Geld zur Verfügung stellen über den Kauf von Pflanzenbewirtungs- oder Anbaumanagement-Dienstleistungen. Das Geld können die Grower dann sowohl in kapitalintensive Produktionskapazitäten investieren als auch in die Cannabisaufzucht. Im Gegenzug erhalten Crowdgrowing-Käufer Anteile am Ernteertrag (auch als Produkte wie eine Sachdividende) oder am Gewinn vom Verkauf von (medizinischen) Cannabis.

Zunächst sind Investments auf Crowdgrowing-Plattformen unbedenklich, da die Unternehmen bereits die nötigen Lizenzen für den Anbau von (medizinischem) Cannabis besitzen und man hier lediglich am Gewinn des Verkaufs beteiligt wird. Anders sieht dies aus, wenn man am Ernteertag direkt beteiligt wird und man sich das Cannabis zusenden lassen möchte. Hier ist Vorsicht geboten, da der Besitz von Cannabisprodukten mit bestimmten THC-Gehalt aktuell noch verboten ist in Deutschland und weiteren europäischen Ländern.

Generell handelt es sich beim Crowdgrowing nicht um Betrug, sondern um ein neues Geschäftsmodell, was aber mit Skepsis behandelt werden sollte. Da es sich beim Crowdgrowing um eine sehr junge und spekulative Abwandlung des Crowdfundings handelt, lässt sich hier auch keine pauschale Aussage über die zukünftige Entwicklung treffen. Vielmehr sollte man sich verschiedene Anbieter genauer ansehen und im Zweifel zunächst kleinere Testkäufe auf mehreren Plattformen platzieren, um das Plattform-Risiko zu diversifizieren. Abschließend kann niemand abschätzen, welche Crowdgrowing-Plattformen sich durchsetzen werden und langfristig am Markt bestehen bleiben.

Generell müssen Einkünfte versteuert werden. Auch beim Crowdgrowing fallen Einkünfte an, welche man in der Regel versteuern muss. Man könnte argumentieren, dass man beim Crowdgrowing trotz Dienstleistungskomponente zinsähnliche Einkünfte generiert (siehe auch Nachrangdarlehen). Hier würde in Deutschland dann die Abgeltungssteuer greifen, wobei die Crowdgrowing-Einkünfte separat gemeldet werden müssen (auf Crowdgrowing-Plattformen wird analog P2P-Kredit-Plattformen die Abgeltungssteuer nicht automatisch abgeführt). Dies ist aber nur eine persönliche Einschätzung, die einen Gang zum Steuerberater nicht ersetzen kann. Jede steuerliche Situation ist individuell zu bewerten. Daher raten wir im Zweifel dazu einen Steuerberater zu konsultieren und ihm die persönliche Lage zu schildern.

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